Was für ein Tag :-)

Mann! Was waren wir Sonntag (27.05.) aufgeregt! Wir haben ja schon viele, viele Konzerte gemeistert und in etlichen Kirchen gesungen  – aber irgendwie war es da doch etwas anderes. Der riesige Kölner Dom mit seiner beeindruckenden Geschichte ist schon respekteinflößend.

Um zu unserem Einsingort zu kommen, durften wir vor unserem Auftritt ein wenig hinter die Kulissen schauen: vorbei ging es an dem berühmten „Gero-Kreuz“ einmal durch die riesige Sakristei, in einem engen Treppenhaus mehrere Stockwerke nach oben – an der „Schweizerkammer“, der Näherei und einer geheimnisvollen Tür mit Guckloch vorbei in das Refugium der Dom-Chöre. Hier im Chorsaal unter dem Dach des Doms, konnten wir proben – und waren uns einig: so einen Übungsraum möchten wir auch!

Im Proberaum der Kölner-Dom-Chöre
Im Proberaum der Kölner-Dom-Chöre

Dann eine Überraschung: Der Domkapellmeister Prof. Metternich (der uns sehr nett begrüßt und durch den Dom geführt hat) eröffnete uns so ganz nebenbei, dass es Tradition ist, dass die zweite Lesung von einem Mitglied des Chores gelesen wird ! Gott sein Dank, haben wir erfahrene Lektoren in unseren Reihen – aber der Aufregungsfaktor stieg.
Dann alles wieder treppab – und in unmittelbarer Nähe zum „Dreikönigsschrein“, zusammen mit einer Schar Messdiener auf das Ende der 9-Uhr-Messe gewartet und schließlich durch das Hauptschiff des Doms auf dem Chorpodest Aufstellung genommen. Und das Kapitelsamt begann!
Zu donnernder Orgelmusik zogen die vielen Messdiener mit Kreuz, Weihrauch, Kerzen und Evangeliar, drei Priester und  Domkapitular Hans-Josef Radermacher in die Kirche ein. In seiner Begrüßung an die Gemeinde, stellte er uns  vor und erwähnte auch, dass wir schon eine dreistündige Anreise hinter uns haben.  Sehr nett 🙂 Als wir dann an der Reihe waren – herrschte eine gewisse Anspannung – hoffentlich klappt alles…
Hat es! Zwar nicht fehlerfrei aber berauschend. Am besten klappten und klangen die A-capella Stücke „Jauchzet dem Herrn“ und „Ehre sei Gott in der Höhe“. Getragen durch die mächtige Akustik des Domes klangen die leise und sanft gesungen Passagen atemberaubend und der sehr laut gesungene Anfangsruf „Jauchzet dem Herrn alle Welt“ hallte mehrere Sekunden nach – toll!
Im Anschluss an die Messe zeigten sich der sehr erfahrene Domkapellmeister und unser Gregor durchaus zufrieden. Puh! 😉 Und so endete dieser aufregende Auftritt unter dem Dach des Domes mit vielen Dankeschöns und lachenden Gesichtern.

Vor dem Dreikönigeschrein im Kölner Dom
Vor dem Dreikönigeschrein im Kölner Dom

Wer möchte kann die Messe in der Mediathek des „Domradios“ nachträglich ansehen (klickt hier).

Natürlich gibt es noch viel rund um die Fahrt zu erzählen, das machen wir baldmöglichst in einer Fotoshow auf unserer Galerie-Seite. Schaut also regelmäßig rein.

 

TV Übertragung aus dem Kölner Dom

Es ist soweit – das große Wochenende ist da. Gestern hat unsere letzte Probe stattgefunden und ich würde sagen: Wir sind bereit  😉

Anders als erst gedacht, wird die Messe allerdings nicht im Fernsehen auf Bibel.TV übertragen, sondern auf dem Sender EWTN der allerdings nur über Astra-Satellit empfangbar ist. Live dabei sein könnt ihr aber zudem im Internet auf www.domradio.de. Auch nachträglich kann die Messe dort in der Mediathek angesehen werden.